von Konstanze Moos, am 10. August 2010
Wann immer ich die Gelegenheit habe, mir direkt Ernte und Herstellungsprozesse eines Nahrungsmittels vor Ort anzuschauen, bin ich dabei!
Es fasziniert mich und gibt mir jedes Mal auf´s Neue eine frische Portion Achtung und Wertschätzung für die Lebensmittel, die mich im Alltag satt und fröhlich machen.
Ich kann es nur empfehlen! Nutzen Sie jede Gelegenheit, die sich Ihnen bietet, Zeuge solcher Prozesse zu sein:
schauen, staunen, probieren, mitmachen und fragen bis die Neugier gesättigt ist. Sehr gut geht das natürlich im Urlaub, hier hat man Zeit und Muße für solche Sachen! Ich habe festgestellt, Nahrungsmittel, die ich auf diese Weise kennengelernt habe, zu denen habe ich geradezu ein inniges Verhältnis.
Voller Wertschätzung und Achtsamkeit gehe ich damit in der Küche zu Werke und merke, wenn z.B. Olivenöl so klar und grün leuchtend in das weiße Schälchen fließt, wie dieser leicht dümmlich-verliebt-lächelnde Ausdruck mein Gesicht beherrscht. Kennen Sie das auch?
Falls nicht, Sie sollten es unbedingt kennenlernen! Ähnliche Effekte rufen auch die Verarbeitung von selbstgeernteten und/oder selbst angebauten Gemüse oder Früchten hervor.
Ein befriedigendes und zugleich leicht euphorisches Gefühl ist das, eben ein bisschen „verliebt sein“. Man bekommt ein Gefühl für diese Nahrungsmittel und das wirkt sich im Umgang und beim Einkauf sehr positiv aus.
Gerade jetzt, wo es auf den Herbst zugeht, ist die Gelegenheit günstig, sich dieses Gefühl immer wieder zu verschaffen! Sei es durch selbstgepflückte Holunderbeeren, aus denen man Saft oder Likör machen kann; Wilde Hagebutten für die Marmelade; eine Fahrt in die Weingegend zur Weinlese; oder im November zur Olivenernte und – pressung nach Griechenland; …
Letzteres habe ich vor kurzem erlebt, leider nicht genau zur Ernte. Aber ich habe die stolze Besitzerin einer kleinen Olivenplantage kennengelernt, Elefteria D., die Mutter einer Bekannten auf Rhodos. Sie strahlte über das ganze Gesicht, während sie mir dreisprachig von ihren Oliven erzählte und wir das Öl verkosteten. Ein Foto-Streifzug durch die Olivenbäume rundete das kleine Abenteuer ab! 85 Bäume, alle zwischen 15 und 20 Jahre alt! Schönste, grüne Koronéiko-Oliven! Ungefähr 500 Kilogramm werden auch dieses Jahr im November in die aufgespannten Netze mit Stangen von den Bäumen geschlagen. Das ergibt dann rund 170 Liter feinstes, grünleuchtendes, klares Olivenöl, mit sanftem Olivenaroma! Das reicht für den Eigenbedarf ihrer Familie, für zwei Tavernen in der Nachbarschaft und ab und zu einmal für so begeisterte Gäste, wie wir es in diesem Jahr waren.
Wir haben unser kostbares Geschenk sorgfältig in einen kleinen Kanister gefüllt, in unsere Koffer verstaut und dann mit Spannung und Sorge die Ankunft unserer Koffer auf dem Gepäckfließband des Hamburger Flughafens erwartet. Vor unseren Augen spielten sich bereits die fettigsten Szenarien auf diesem Fließband ab, gewürzt mit der Vorstellung, dass auch die Honiggläser, die rüpelhafte Behandlung am Flughafen nicht überleben werden: erste Gepäckstücke klebten bereits auf der Unterlage, aber nur in unserer Vorstellung zum Glück!
Zu Hause haben wir das kostbare Grün dann in schöne, dunkle Glasflaschen gefüllt und mit selbst gemachten Etiketten versehen. Hach, einfach wunderbar!
Nun überlege ich mir, mit wem ich diese Kostbarkeiten teile und vor allem, was ich alles Schönes damit anstellen werde. Auf jeden Fall: habe ich wieder ein Verhältnis mehr!
von Konstanze Moos, am 19. July 2010
Auf geht’s mit genugda in die Woche der kleinen Tomatologie:
hier entsteht eine Ansammlung feinster Tomatessen!
10 Wahrheiten über die Tomate
Die Tomate ist eine Frucht (botanisch; Beere).
Die Tomate ist ein Gemüse (vom US-Supreme Court 1893 zum Gemüse erklärt).
1692 tauchte die Tomate zum ersten Mal in einem italienischen Kochbuch auf.
Der botanische Name Solanum Lycopersicon esculentum heißt wörtlich übersetzt [...]
von Konstanze Moos, am 08. July 2010
Da liegt wieder etwas in der Luft. Ich spüre es! Noch sind die einschlägigen Zeitungen mit der WM beschäftigt, aber sobald sie in den Sauregurkensommer eintauchen, bekommen wir unser Fett weg, wetten? In Kopfgroßen schwarzen Lettern könnte ich mir z.B. eine Titelzeile vorstellen: Fit durch fettes Frühstück! oder: Schlank aus dem FF! wobei dieses FF [...]
von Konstanze Moos, am 26. April 2010
Wie das Essen auf Madeira war? – Also Madeira ist erstmal eine Trauminsel! Allein die Vegetation dort, alles was bei uns auf Fensterbänken und in Wintergärten sorgsam gehegt und gepflegt wird, wächst und wuchert dort wie wild. Wälder voller Eukalyptusbäume, Lorbeerbäume oder Maronenbäume. Bananenbäume und Zuckerrohr in den Gärten und alle unsere 70er [...]
von Konstanze, am 05. April 2010
 Bildquelle: The Nia Technique
Meine erste Nia Stunde bei Barbara Lenke!
Ständig drängen neue Sportarten und Bewegungs- formen auf dem Markt, mithalten kann ich da schon lang nicht mehr.
Zufrieden und altbacken klebe ich seit Jahrzehnten mit abwechselnden Schwerpunkten an meinen Lieblingen: Tai Chi, Yoga und Laufen. Aber neue Trends, vorausgesetzt man benötigt keine besonderen [...]
von Konstanze, am 28. March 2010
 Klaro, auch dieses Jahr zu Ostern ein Eier-Artikel! Schließlich ist das Ei ist nicht nur zu Ostern immer ein ergiebiges Thema. Noch immer zählt der Artikel über die „wachsweich gekochten Eiern“ zu den meist besuchtesten, man glaubt es kaum. Is aber so!
Deshalb möchte ich hier gern ein paar nette Eierrezepte notieren. Aber erst nachdem ich [...]
von Konstanze, am 17. March 2010
 Es gibt Menschen denen möchte ich reflexartig, also ohne groß darüber nachzudenken, eine dicke Scheibe frisches, duftendes Brot in die Hand drücken oder einen Teller Spaghetti vor die Nase stellen. – Nein, nicht was Sie jetzt vielleicht denken! Klar, gibt es viele Bedürftige unter uns, die leider nicht jeden Tag satt werden und [...]
von Konstanze, am 04. March 2010
 Es gibt Menschen deren Leben besteht in der Hauptsache daraus.
Das sind diejenigen, die man gemeinhin gern als Spießer bezeichnet. Andere Menschen haben weniger davon, die sind dann eher vom Typ Abenteurer.
Aber haben, tun wir sie alle. Unser Verhältnis zu ihnen ist sehr ambivalent, denn einerseits erleichtern sie uns das tägliche Leben ungemein und auf der [...]
von Konstanze, am 19. January 2010
 Mit ganz vielen kleinen Schritten nähert man sich auch dem Ziel. Dies hier, der CO2-Teller-Vertrag, bedeutet für die Distanz: viele kleine Schritte für die gesamte CO2 Bilanz und einen großen Schritt für uns selbst. Immerhin, es geht dabei um unsere Gewohnheiten unser seit Jahren eingeschliffenes Ernährungs- und Konsumverhalten. Es geht darum, sich Gedanken [...]
von Konstanze, am 09. January 2010

Karl Heinz Lutsch, vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für dieses Interview genommen haben. So haben wir auch mal die Gelegenheit ein wenig hinter die Kulissen einer Essensausgabe zu schauen. In meiner Schüler- und Studentenzeit habe ich das ein ums andere Mal als Aushilfe in Kantinen gearbeitet und wenn ich nicht gerade an der [...]
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genugda – Ernährungscoach
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Konstanze Moos setzt sich in Ihren Beratungen und Beiträgen für eine selbstbe- stimmte, natürliche & freud- volle Ernährungsweise ein.
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