Hasenbaguettes oder Mini- Möhren- Baguettes


Vielleicht schon eine Idee für Ostern? Schmeckt aber sonst auch …
Für den Teig hab ich mal eine ganz illustre Mehl-Mischung zusammengestellt:
200g Buchweizenmehl, 200g Weizenmehl (davon halb 405er und halb Vollkorn-weizenmehl) und 100g Hartweizen, dazu einen Würfel frische Hefe, 1 TL Honig, 2 TL Salz und 250 ml lauwarmes Wasser. Alles außer Salz zu einem geschmeidigen Teig verrühren und 30 Minuten gehen lassen. In der Zwischenzeit 5-6 Möhren schälen und grob raspeln und 3-4 Zwiebeln in feine Würfel schneiden. In einer Pfanne ohne Fett 40-50g Kürbiskerne anrösten. Ein Bund glatte Petersilie fein hacken. In etwas Olivenöl die Zwiebeln und Möhren andünsten. Dann die leicht angehackten Kürbiskerne, die Petersilie, dazu 2 EL süßen Senf (ich hatte Feigensenf zur Hand) und Salz und Pfeffer zusammenmischen. Jetzt den Teig noch einmal durchkneten und das Salz untermischen. In 5-6 Portionen teilen und als kleine Teigfladen ausbreiten. Dann jeweils 2-3 EL von der Möhrenzwiebelmischung hineingeben und zusammenrollen, an den Kanten einklappen und auf ein eingefettetes Blech mit der Naht nach unten legen. Mit einem scharfen Messer drei Schnitte in die Oberfläche ziehen und im ausgeschalteten Backofen noch einmal ca. 20 Minuten gehen lassen. Danach 20 Minuten bei 200 °C backen. Das ist ein richtig keckerer Snack, den man auch wunderbar auf Vorrat einfrieren kann. Fertig ist die kleine Hasenkost, schmeckt auch als Abendbrot einfach mal so mit Frischkäse oder Quark mit Frühlingskräutern köstlich.

Kichererbsen-Spinat-Auflauf


Auch wenn wir alle schon den Frühling zu spüren meinen, bis es das erste frische Frühlingsgemüse gibt, das dauert noch! Daher hier noch ein unkompliziertes Rezept mit raffinierten Zutaten aus der Vorratshaltung.
Als Grundlage habe ich Kritharaki verwendet, das sind griechische, kleine Nudeln, die wie Reis aussehen. Natürlich können sie auch jede andere Nudelsorte oder Reis für dieses Rezept verwenden. Während nun Ihre Nudeln al dente kochen, starten Sie damit, die restlichen Zutaten vorzubereiten:
Dazu dünsten Sie in etwas Olivenöl eine kleingewürfelte Zwiebel, 1-2 ganz feingewürfelte Knoblauchzehen und eine Hand voll gehackter Walnusskerne an. Geben Sie eine Hand voll feingehackte, getrocknete Datteln oder Rosinen hinzu, ca. 500g Tiefkühl-Blattspinat, 1 Stange Ceylon-Zimt und den Abrieb einer Bio-Zitrone hinzu. Dann etwas salzen und mit 2-3 EL Nudelwasser alles zusammen ungefähr 5 Minuten im geschlossenen Topf köcheln.
Rühren Sie in einem extra Gefäß 2 Eier und ca. 100ml Milch mit Pfeffer und Salz zusammen, legen Sie etwas Schafskäse und geriebenen Emmentaler bereit. Die Kichererbsen aus dem Glas brauchen Sie nur abzuschütten. Sind die Nudeln gar, kann es schon losgehen: ich habe zunächst die Kichererbsen mit den griechischen Reisnudeln vermischt und in eine gefettete Auflaufform gegeben. Darauf habe ich Schafskäse gebröckelt und dann den würzig leckeren Spinat gegeben. Aber schichten Sie gern, wie es Ihnen gefällt. Zum Schluss den geriebenen Käse drüber, einige Spritzer Olivenöl drauf und ab damit für ca. 30 Minuten in den Ofen, die letzten 10-15 Minuten ohne Deckel.

Lauch-Champignon-Frittata


Jetzt mal kurz vorab geklärt, was ist der Unterschied zwischen einer Tortilla und einer Frittata? Die Tortilla kommt aus Spanien und die Frittata aus Italien. Beiden gemeinsam ist eine beträchtliche Anzahl Eier im Rezept. Ansonsten ist beides vegetarisch und beide sind dicht dran, am altbekannten Omelette. Die klassische Tortilla beherbergt neben Eiern meistens Kartoffeln. Man kann sie aber auch mit den unterschiedlichsten Gemüsesorten nach eigenem Gusto herstellen. Die Frittata hingegen liebt etwas Sahne und geriebenen Käse in ihrer Eiermasse, ist aber ebenso tolerant in der Aufnahme verschiedener Gemüse. So weit so klar jetzt alles?
Für unsere Frittata gibt es dementsprechend eine Eiermasse aus, sagen wir mal 5-6 Eiern, 100-150ml Sahne, geriebenem Parmesankäse, Salz und frischem Pfeffer.
Den Lauch und die Champignons kleingeschnitten in Butter oder Olivenöl nebst einer feingewürfelten Zwiebel in einer Pfanne andünsten. Dann etwas salzen und einen Spritzer Weißwein draufgeben. Für 2-3 Minuten den Deckel drauf und etwas angaren. Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten, entweder Sie bringen beides, das Gemüse und die Eiermasse in einer großen Pfanne zum Stocken oder Sie füllen beides zusammen in eine Springform oder Ähnlichem und geben es für 10-15 Minuten in den Backofen. In beiden Fällen darauf achten, dass es nicht zu sehr austrocknet! Servieren Sie es mit einem Löffel saure Sahne oder Joghurt und frischen Kräutern, z.B. Kresse!

Kartoffelfrikadellen mit Möhren-Thymian-Letcho

Möhren-Letcho
Diese Gericht erfordert ein wenig Aufwand, aber das Ergebnis entlohnt dreifach, würde ich ja sonst nicht hier veröffentlichen ;-) .
Für die Kartoffelfrikadellen benötigen Sie: ca. 500g Kartoffeln, in Schale gekocht, gepellt und zerstampft; 1 Zwiebel ganz fein gewürfelt; 1 Ei, 200 ml Milch und 150 g Vollkornsemmelbrösel. Verrühren Sie alle Zutaten und geben Sie zum Schluss soviel Semmelbrösel hinein, bis der Teig die optimale Frikadellenkonsistenz hat. Würzen Sie mit Muskatnuss und Salz. Nun formen Sie mit nassen Händen schöne Frikadellen und wälzen sie noch einmal von beiden Seiten in den restlichen Semmelbröseln. In einer Pfanne mit Olivenöl backen Sie die Frikas dann langsam, ohne Fettspritzer, goldbraun aus. Die Hitze darf nicht hoch sein, je Seite 4-5 Minuten.

Das Möhren-Thymian Letcho, ein scharfes, ungarisches Schmorgericht, bestehend aus Tomaten und Paprika, habe ich mal etwas frei uminterpretiert. Am besten Sie bereiten es zu während die Kartoffeln kochen, dann stehen Sie nicht untätig herum ;-) : eine Zwiebel würfeln und einige Möhren in Streifen schneiden, beides mit Thymian (trocken oder frisch) in Olivenöl andünsten, dann einen kleinen Schuss Wasser und etwas Salz hinzugeben und kurz mit geschlossenem Deckel garen. Dann eine Dose Tomaten dazugeben und mit Meersalz und einer guten Portion Paprikapulver oder –flocken, je nach Geschmack edelsüß oder rosenscharf, würzen. Nun genießen Sie diese krossen, lecker- saftigen Kartoffel-Frikadellen mit dem leicht süßlich-scharfen Letcho.

Linsensuppe, feine-gemeine

Linsensuppe
Ein unspektakuläres, aber superaromatisches Süppchen! Heißer Gaumenkitzler zum Abendbrot! Geht auch super als Vorspeise für vegetarische Gerichte oder Hähnchen- und Fischgerichte. Das einzig komplizierte mag für den ein oder die andere mal wieder die Beschaffung der Gewürze sein. Aber ich werde nicht müde es zu wiederhohlen: wagen Sie sich an neue und exotisch anmutende Gewürze heran, es lohnt sich! So machen Sie sich mit der Zeit gänzlich unabhängig von irgendwelchen Würztüten und Fertiggerichten. Gewürze verwöhnen nicht nur Nase und Zunge sondern entfalten ihre Wirkung noch bis zum Schluss (räumlich, körperlich gesehen ;-) .
Für diese, recht dünnflüssige Suppe habe ich folgende Gewürze zunächst in einer Pfanne trocken angeröstet: 1 TL Kreuzkümmel, einige Fenchelsamen, ½ Tl braune Senfsaat, 1 Tl Korianderkörner, etwas getrockneten Chili und den Inhalt zweier Kardamom Kapseln. Dabei am Herd stehen bleiben und schnuppern, wer Senfkörner dabei hat, aufpassen, sie springen, wenn sie heiß werden. Dann alles mit 2 TL groben Meersalz zusammen mörsern. Weitere Zutaten: ca. 150g gemeine Tellerlinsen, 1 Möhre, etwas Sellerie, 1 Zwiebel, 2 Knoblauchzehen und ein daumengroßes Stück Ingwer. Klar, Lauch geht auch, wäre sogar optimal, den hatte ich nur gerade nicht zur Hand.
Alles in kleine Würfel schneiden. Den Ingwer (breiig gerieben) zusammen mit der Gewürzmischung in etwas Ghee (geklärte Butter) oder Olivenöl geben, dann die Gemüsewürfel dazu und die gewaschenen Linsen. Alles kurz andünsten lassen und mit 1,5 Liter Wasser aufgießen. Alles ca. 40 Minuten kochen lassen, bis die Linsen weich sind. Zum Schluss noch mit einer Prise Kurkuma sowie einigen Spritzern Zitrone abschmecken und mit dem Zauberstab pürieren. Wer mag serviert die Suppe mit frisch gehacktem Koriander drauf oder glatte Petersilie.
Was Sie an Gewürzen nicht da haben, lassen Sie einfach weg. Sehr gut können Sie auch ein Lorbeerblatt und eine Zimtstange mitkochen. Oder zum Schluss ein Apfelviertel hinein reiben. Einzig auf etwas Kreuzkümmel und eine Prise Kurkuma (ggf. Curry) würde ich nur ungern verzichten. Wenn sie nur Pulver-Gewürze zur Hand haben, dann verzichten Sie natürlich auf das anrösten in der Pfanne und streuen sie diese einfach beim andünsten mit hinein. Ein wenig Schärfe erhalten Sie dann mit Cayennepfeffer.

Willkommen Wilder Wintersalat!

Wilder Winter-Salat
Bei aller Kälte und allem Schnee, ab und zu sehnt man sich doch auch mal nach frischem Blattgrün als Beilage. Wen der ewige Eisberg-, Eichblatt- und Römersalat nicht mehr so recht begeistern kann, der sollte sich mal auf dem Wochenmarkt genauer umschauen. Ich bin dort letzte Woche wieder fündig geworden. Mehr zu den Sorten weiter unten.
Als Dressing-Inspi: Himbeeressig und Olivenöl (im Verhältnis 1:3), etwas Brühe, Feigensenf, Honig, Meersalz, frischer schwarzer Pfeffer und Petersilie. Natürlich kann man nun noch jede Menge kreativer Toppings draufbringen, von der elitären Jakobsmuschel bis zum gemeinen Crouton. Doch ich wollte keine weitere Ablenkung bei dieser illustren Auswahl an verschiedenen Blättern. Verfahren Sie da am besten so, wie es für Sie passt. Dieser Salat ist ein wunderbarer Begleiter zu einfachen Nudelgerichten oder Gratins und Aufläufen.
Wilde Salatsorten
von links nach rechts:
Agano – aus Asien, nicht ganz so scharf wie der Pikanto
Hirschhornwegerich – leicht bitter, nussig im Geschmack
Pikanto – leicht scharf, erinnert an Senf
Beta-Salat – die feinen Blätter der Roten Bete
Winterportulak – frischer, kresseartiger Geschmack
oben:
Feldsalat – der wohlbekannte, leicht Nussige

Sauerkraut-Auflauf

Sauerkraut-Auflauf
Sauerkraut-Kartoffel-Zwiebel-Tomaten-Paprikasahne-Auflauf, so müsste es wohl vollständig ausgeschrieben heißen. Ein leckeres Gericht und kann sehr gut für zwei Tage zubereitet werden. Im zweiten Titel habe ich auch schon fast alle Zutaten untergebracht.
Kochen Sie zunächst einige Kartoffeln mit Schale ab. In der Zwischenzeit lassen Sie ca. 500g Sauerkraut abtropfen, dann 3-4 Zwiebeln in Ringe schneiden und Dosentomaten ebenfalls in einem Sieb abtropfen lassen (natürlich gehen auch echte Tomaten, aber die sind zur Zeit eher nicht zu empfehlen). In einem Gefäß, 1 Becher Sahne mit Salz, 1 TL Paprika edelsüß, ½ TL Paprika rosenscharf und feingehackte frische oder auch tiefgekühlte Petersilie miteinander verquirlen. Die Zwiebelringe in Butter gar dünsten. Die fertigen Kartoffeln pellen und in Scheiben schneiden. Eine Auflaufform mit Butter ausstreichen und zunächst mit einer Schicht Kartoffelscheiben auslegen. Darauf die Hälfte der Zwiebeln verteilen, dann die Hälfte vom Sauerkraut und darauf einige Tomatenstücke legen. Nun wieder von vorn: Kartoffeln, Zwiebeln, … bis zu den Tomaten. Jetzt die Sahnemasse darüber gießen und etwas geriebenen Emmentaler darüber streuen. Ab dafür in den Backofen,bei mittlerer Hitze, bis alles schön bruzzelt und der Käse gerade beginnt zu bräunen.

Sahneböhnchen: Bohneneintopf

Sahnebohnen
Ein feines Wintergericht! Dieses Mal sogar was aus der Konserve! Ja, es gibt so einige Produkte, die finden Gnade bei mir: das sind, neben meinen geliebten Dosentomaten (besonders im Winter), auch verschiedene Bohnensorten. Für dieses Gericht hier sind am besten die dicken weißen Bohnen. Bei der zweiten Bohnensorte, um in Farbe und Form einen Kontrast zu haben, habe ich auf meine eingefrorenen, grünen Bohnen zurückgegriffen. Also zur Zeit besser die unverarbeiteten TK-Bohnen nehmen, als die Frischen aus „Weitweg“. Noch mit im Spiel sind: einige Kartoffeln, eine Zwiebel, etwas Knoblauch, eine Stange Lauch, eine Ecke Sellerie und zwei Möhren. Alles wird geschält und gewürfelt. Dann in einem Topf mit etwas Öl und Butter zunächst die Zwiebeln, den Knoblauch, Möhren-,Sellerie- und Lauchstücke andünsten. Als Gewürz dazu einen gehäuften TL getrockneten Thymian, einen gehäuften TL Fenchelsamen (gemörsert) und Meersalz. Nun die Kartoffeln dazugeben, etwas Weißweinessig hinzu und mit ¾ bis 1 Liter Wasser aufgießen. Nach 5 Minuten die grünen Bohnen dazugeben und alles gar kochen lassen. Zum Schluss die weißen, dicken Bohnen unterrühren und noch heiß werden lassen. Jetzt den Topf vom Herd nehmen und einen guten halben Becher Schlagsahne hineingießen. Bitte keine Ersatzprodukte wegen der “Linie” nehmen! Sie brauchen vor den ausgewählten Fetten, die Sie höchstpersönlich und dosiert Ihrem Essen hinzugeben keine Angst zu haben. Natürliche Ängste sollten sich bei Ihnen einstellen, angesichts der vielen, versteckten Fette in den Fertigprodukten. Lassen Sie sich also diesen wunderbaren Sahneeintopf gut schmecken! Wer Fisch mag, probiert leckere, so gerade gar gedünstete Wildlachsstückchen dazu.

Persische Walnuss-Suppe

Walnuss-Suppe
Dieses feine außergewöhnliche Süppchen ist genau der richtige Gaumenschmeichler für lange Winterabende!
Das einzig exotisch anmutende Gewürz, das Sie sich eventuell dafür anschaffen müssen ist Bockshornkleesamen. Nehmen Sie am besten ganze Samen, die können Sie länger aufbewahren. Das Rezept habe ich irgendwo mal aufgeschnappt und notiert, es ist also nicht aus meinem Kochlöffel gewachsen.
Wenn auch außergewöhnlich, ist es doch ganz fix und einfach herzustellen. In etwas Olivenöl dünsten Sie 2 kleingehackte Zwiebeln an. Ansonsten benötigen Sie noch: ungefähr 7 getrocknete Aprikosen,  10-12 Walnüsse, entkernt und grob gehackt, ein paar gehackte frische Pfefferminzblätter und etwa 1 TL Bockshornkleesamen zusammen mit 2 TL grobem Meersalz zermörsert. Dies kommt alles zu den angeschwitzten Zwiebeln, streuen Sie noch 2 EL Vollkornmehl darüber, lassen alles einmal kurz anbruzzeln. Dann löschen Sie mit 3/4 l Wasser ab. Alles zusammen unter Aufsicht und gelegentlichem Umrühren 6-10 Minuten köcheln lassen. Nun den Zauberstab durch den Topf tanzen lassen und mit 400 ml Joghurt aufgießen. Dann nicht mehr kochen!  Diese Suppe macht klug und gute Laune! – Unbedingt ausprobieren!

Klares Gemüsesüppchen mit Lachsgrießklößchen


Die Grießklößchen zu dieser klaren Gemüsesuppe können Sie pur, mit Lachs, mit Krabben, Krebsfleisch oder auch nur mit vielen Kräutern zubereiten. Selbstgemachte Grießklößchen in einem selbst zubereiteten Gemüsefond, das ist so und so eine Delikatesse.
Wenn Sie keinen Fond vorrätig haben, dann bereiten Sie direkt die Suppengrundlage zu.
Neben den normalen Zutaten für einen Gemüsefond: Zwiebeln, Lauch, Knoblauch, Sellerie, Möhren, Petersilienwurzel (alles zerkleinern und in Olivenöl etwas anbruzzeln, mit Wasser auffüllen und 30-45 Min. köcheln lassen. Dann Meersalz dazugeben, etwas warten und abschütten), fügen Sie dann für diese Suppe noch 2 Scheiben Biozitrone, ein daumengroßes Stück Ingwer, einige Pimentkörner und 2 Lorbeerblätter dazu.

Für den Teig der Grießklößchen geben Sie 250 ml Milch, 1 EL Butter, 1 TL Salz in einen Topf und erhitzen es. Geben Sie dabei 100 g Gries nach und nach hinzu. Bleiben sie am Herd stehen und rühren Sie solange bis die Masse leicht köchelt und zu einem Teig wird. Sofort vom Herd nehmen und ein Ei gut unterrühren. Etwas abkühlen lassen und dann die restlichen Zutaten hinzugeben: das zweite Ei, dann nach Wunsch ca. 150g püriertes Lachsfilet und kleingehackte Petersilie unterrühren. Mit zwei nassen Esslöffeln sollten sich nun mühelos Nockerln formen lassen, die Sie dann direkt in die Gemüsesuppe zum garen hinein streifen. Wenn Sie mögen, behalten Sie noch etwas Lauch und Möhren zurück, die Sie während der Kochzeit schon mal in hauchdünne Scheiben schneiden und ebenfalls, genau wie die Klößchen noch ca. 10 Minuten gar ziehen lassen. Auch Fenchel oder Erbsen sind bestens als zusätzliche Einlage geeignet. Zum Schluss mit gehackter Petersilie und Meersalz abschmecken und schon ist sie fertig unsere besondere Grießklößchensuppe.

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